Akupunktur
Die Behandlung mit Nadeln ist die bekannteste Methode der Akupunktur. Viele Leute verstehen unter dem Begriff Akupunktur daher genau dieses Setzen von dünnen Nadeln an verschiedenen Punkten. Es soll helfen, den Körper in Balance zu bringen und damit die Gesundheit wiederherzustellen. Die meisten Akupunkturpunkte liegen auf den Energiebahnen des Körpers, den Meridianen, die mit den inneren Organen verknüpft sind.
Die traditionelle asiatische Akupunktur besteht nicht nur aus dem „Nadelstechen“, sondern hat darüber hinaus weiteren Techniken, die ich in meiner Praxis anwende:
- Moxibustion (Wärmetherapie):
Erwärmen von Punkten oder Körperregionen durch Abglühen von Beifußkraut über der Haut in Form einer Zigarre oder eines geformten Kegels, um gezielt Wärme zuzuführen. - „Warme Nadel“:
Aufbringen und Abbrennen von Moxakraut auf Akupunkturnadeln, damit die Wärme zielgenau auf den Akupunkturpunkt kommt. - Schröpfen:
Aufsetzen von gläsernen Schröpfköpfen auf die Haut zur Beseitigung von Krankheitsfaktoren, Verbesserung der Durchblutung und Lösen von Blockaden - Mikroblutungen:
Lösen von Stauungen nach dem Konzept der asiatischen Medizin durch Entnahme weniger Tropfen Blut an passenden Punkten - Schabetechnik (Guasha):
Reiben / Schaben der Haut über Akupunkturpunkten oder entlang von Meridianen mit verschiedenen Instrumenten (für Kinder gut geeignet, da ohne Nadelstich) - Aufkleben von Pflanzensamen und winzigen Dauernadeln:
Diese Methode ermöglicht eine sanfte und schmerzfreie Dauerstimulation für mehrere Tage.
Über die Jahrhunderte haben sich in den verschiedenen asiatischen Kulturen unterschiedliche Stile der Akupunktur entwickelt. Ich kombiniere in meiner Praxis Methoden aus China, Korea und Japan. Bitte informieren Sie sich auf folgenden Seite über diese Therapieformen:
- Chinesische Medizin und Akupunktur (TCM)
- Koreanische SaAm-Akupunktur
- Koreanische Handakupunktur
- Japanische Meridiantherapie